Neues Sprachrohr im Bezirk


Mehr als 5.000 Betriebe gibt es in der Donaustadt. Mit Circle1220 sollen sie besser vernetzt werden.

(cs). Nicht nur in Zeiten wie diesen ist ein gutes Netzwerk das A und O, um als Unternehmen erfolgreich zu sein. Wenn durch den gemeinsamen Standort Donaustadt dann auch noch die örtliche Nähe vorhanden ist, steht einer erfolgreichen Kooperation nichts im Weg.

Das dachten sich auch die zwei Wirtschaftsprofis Marko Fischer und Michael Kohlruss und haben mit Circle1220 eine Plattform geschaffen, die Unternehmen in der Donaustadt durch Synergien und vermehrte Zusammenarbeit stärken will. „Die Menschen brauchen gerade jetzt das Gefühl, dass man für sie da ist. Das gilt vor allem für Selbstständige, die von der Coronakrise stark betroffen sind“, so Kohlruss, der bereits mit dem Vernetzen von Sportvereinen und Firmen sehr erfolgreich ist.

Fokus auf Gastronomie
Der Ursprung des Wirtschaftsnetzes ist eine Liebeserklärung von Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy an die Donaustadt, die Fischer zum Anlass genommen hat, Circle1220 ins Leben zu rufen. Wer jetzt aber denkt, das Ganze sei eine politische Initiative, der irrt. Den Initiatoren ist besonders wichtig zu betonen, dass das Netzwerk eine parteiunabhängige Plattform ist, um garantiert niemanden von einer Teilnahme auszuschließen. Dass die Idee des Circle1220 gut ankommt und gleichzeitig etwas bewirken kann, beweist ein Vernetzungstreffen von Gastronomen vergangene Woche in der Bezirksvorstehung Donaustadt.

Zehn Donaustädter Wirte folgten der Einladung des Gastgebers, Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy (SPÖ), und den beiden Initiatoren. Die Teilnehmer tauschten sich in gemütlicher Runde über die aktuelle Situation aus und entwickelten Ideen, wie man die Zeit während und nach der Coronakrise als Gastronom bestmöglich nutzen und überstehen kann. In Arbeitsgruppen wurde diskutiert, wie man der Gastronomie im Bezirk gerade jetzt unter die Arme greifen kann. Unter anderem mit Abholung von Speisen oder den Kauf von Gutscheinen oder die verstärkte Nutzung von Lieferservices. „Wir haben viel Zuspruch und Lob für die Aktion erhalten. Daran erkennt man, dass ein großer Bedarf daran besteht, sich mit anderen zu vernetzen“, so Kohlruss.

Bühne für Unternehmer
Bei Vernetzungstreffen, die einmal pro Quartal stattfinden sollen, lernt man andere Unternehmer kennen und bekommt die Gelegenheit, Visitenkarten auszutauschen und Kooperationen auf die Beine zu stellen. Kohlruss und Fischer fungieren als Vermittler, die dabei helfen, auch mit namhaften Firmen ins Gespräch zu kommen. Jeder ist willkommen, der als Selbstständiger in der Donaustadt tätig ist. Optimistisch planen die zwei Donaustädter ein Vernetzungstreffen Mitte Dezember im Arcotel am Kaiserwasser. Infos zum Wirtschaftsnetz Circle1220 bekommen Interessierte von Marko Fischer und Michael Kohlruss unter mf@circle1220.at oder mk@circle1220.at.

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